Führung in Gruppen

Jul 4th, 2009 | By Stephan Schilling | Category: Coaching

Gruppen und Teams sind komplizierte Gebilde. Höhnisch sagt man, TEAM stünde für “Toll Ein Anderer Machts”. Damit genau das in einem Team nicht passiert, einige Tipps für diejenigen, die Teams und Gruppen “führen”.

  1. Führen heißt nicht bestimmen
    Das sollte sich jeder, der einmal ein Team leiten oder koordinieren wird, als riesiges Plakat an alle Wände hängen. Natürlich ist man in einer solchen Position auch mit Entscheidungssituationen konfrontiert, doch kommt es immer mehr darauf an, den Überblick zu haben und als Berater dem team zur Seite stehen zu können.
  2. Teams sind lebendige Gebilde
    Ein Team durchläuft die verschiedensten Phasen. Dabei ist es immer gut zu wissen, welche Phasen es gibt.

    Forming
    In dieser Phase findet ein Team zusammen. Man lernt sich kennen und fängt langsam an zu planen.

    Storming
    Meist geht es hier um Aufgabenverteilung, Regeln und das Miteinander. Konflikte werden ausgetragen und es kann zu streitigkeiten kommen.

    Norming
    Nach der “Sturmphase” hat sich das Team langsam gefunden. Es gibt gemeinsame Regeln und Normen für die Arbeit.

    Performing
    Die Arbeit beginnt! Ergebnisse werden realisiert und Projekte durchgeführt.

    Transforming
    Nach Abschluss eines Projekts verlassen Teammitglieder die Gruppe, es kommen neue hinzu. Die anderen teammitglieder geben ihre Erfahrungen weiter und das Team durchläuft einen neuen Entwicklungsprozess.

    (in Anlehnung an: Tuckmann, 1965)

  3. Niemand ist allwissend
    Ein gut gemeinter Rat: Es ist nicht schlimm – auch und grade als Teamleiter – mal etwas nicht zu wissen. Das heißt auch die Meinungen anderer zu respektieren.

Diese Liste ist natürlich nur ein ganz kurzer Abriss aus einem sehr großen Themenfeld. Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte oder eines meiner Seminare besuchen möchte, kann mich über die Startseite unter “Kontakt” gerne kontaktieren.

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